ZURÜCK ZUR NATUR - PART 5-

Sehr creativ sind die Stadtmenschen, wenn sie nur ein bißchen Grün sehen. Der folgende Versuch sieht zwar sehr gelungen aus, doch gewährt er leider nur für Sekundenbruchteile ein wirkliches "ZURÜCK ZUR NATUR"-Feeling. Gerade an solch einem trügerischen Tag wie der heutige (Freitag der 13.) sollte Naturannährung nur mit Vorsicht erfolgen. Also nicht gleich "kopflos" den Piepmatz verbeulen, sondern...




















... versucht es einfach 'mal mit Stricken lustiger Baumüberzieher. Es beruhigt und entspannt die Nerven, ein Muss für jeden "Back-to-the-roots-Pionier". Oder....












 ... zieht Euren Bäume doch gleich Feinripp-Unterwäsche an, sieht doch auch gut aus.













Das sind Versuche, die nicht weh tun und sie sind im Stande,  bei dem einen oder anderen ein Natur-Glücksgefühl auszulösen.
Was erwartet man schon an solch einem Tag?
Also immer mit der Ruhe.
An dem Natur-Feeling der Chinesen könnten wir Stadtmenschen uns ruhig ein Beispiel nehmen. Es hat den Anschein, als seien uns die Asiaten auf dem Weg ZURÜCK ZUR NATUR um Längen voraus, wie das nachstehende Werbeplakat von Greenpeace-China bestätigt.












Eigentlich ganz einfach, wie sich die Verknüpfung "Mensch / Natur" schematisch darstellt. Danke für die tolle Erkenntnis, Greenpeace China. Nur in Dunkel-Deutschland wird diese Naturnähe reglementiert. 












Sie wird mittels Verbot-Schildern direkt im Keim erstickt.
JA,  LUSTICH(de) IST DAS NICHT -  es scheint, als müssten wir hier erst Regeln brechen, um der Natur ein wenig näher zu kommen.
Na dann, einen schönen Freitag der 13. noch.

POTENTILLA NR.:2 UPDATE

Was ist eigentlich aus unserer Potentilla Nr.:2 geworden?
Hier ein paar Fotos aus dem letzten Jahr.
Unten: Die Pflanze im August













Weil ich immer das Laub sehr kurz halte, hat sie bei uns leider noch nie geblüht.
Unten: Der Fünffingerstrauch im September. Langsam verblasst das Grün im Laub.
Unten: Ende Dezember jetzt ohne Laub - so steht sie im Moment geschützt unter Folie.












Unten: Noch eine Mangroven-Wurzel. Auch sie weist, wie die obige, eine muldenförmige Vertiefung auf. Bei ihr muss nur noch ein Loch in die tiefste Stelle gebohrt werden, damit sich keine Staunässe bilden kann... und fertig wäre eine weitere Naturschalen-Variante. Toll, nee?
Wer sich für die Anfänge dieser Potentilla-Gestaltung interessiert, kann hier noch etwas weiter lesen. Kleine Zusatzinformation für Weiterleser:
Der zweite Ableger aus dem damaligen Potentilla-Knäuel ist mir leider vertrocknet. Habe ich doch im Sommer 2010 schlichtweg vergessen, diesen roten Blumenpott mit an die Urlaubsbewässerung zu hängen. Naja, sehr ärgerlich.

OPHIOPOGON PLANISCAPUS 'NIGER'


Ophiopogon planiscapus 'Niger' - Schwarzer Schlangenbart - Eine außergewöhnliche schwarze Pflanze, mit grasähnlichen, schwarzen Blättern in einer Rosette. Die rosa übergehauchten, weißen, glockigen Blüten erscheinen im späten Frühling und Frühsommer, meist Mai und Juni. Standort: Leicht sonniger bis halbschattiger Standorte werden bevorzugt. Nicht austrocknen lassen, der Boden sollte gleichmäßig feucht (aber nicht nass) sein. Die Vermehrung erfolgt im Frühling über Teilung der Staude. Schwarzer Schlangenbart benötigt meist einen guten Winterschutz, z.B. abdecken mit trockenem Laub. Winterhärte: Zone 7-10. Die fleischigen Rhizome des Schlangenbart finden Verwendung in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie gelten als wichtiges Yin-Mittel. Es soll u.a. bei trockenem Husten helfen, beruhigend bei Entzündungen wirken und den Magen stärken. An geschützten Stellen im Freiland bzw. wintermilden Gebieten ist er auch in Deutschland ausreichend winterhart und aufgrund seiner Schattentoleranz z.B. gut für Großstadt-Innenhöfe geeignet.
__________________________________________ Inhaltsangabe: Ziergräser, Kusamono-XXL hier klicken